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Marktkommentar

Oktober 2017


Notenbankpolitik bleibt trotz Umkehr unterstützend  

 Nordkorea, Bundestagswahlen, Sezessionsbestrebungen in Katalonien – war da was? Die Kapitalmärkte blenden mögliche Störfelder weiterhin einfach aus und legen eine solide Herbstrally hin. So bleibt das Hauptaugenmerk auf die Politik der Notenbanken gerichtet. Die mit großer Spannung erwartete Sitzung der EZB brachte jedoch keine Überraschung. Zwar teilte Mario Draghi in der Sitzung mit, das Kaufprogramm im Volumen zu halbieren und bis mindestens September 2018 beizubehalten, doch wird diese Reduktion durch die Wiederanlage von fällig werdenden Anleihen deutlich geschmälert und ein Ende des Programmes offen gelassen. Auch an der Zinsschraube soll zumindest nicht vor 2019 gedreht werden. Insgesamt bleibt somit eine Umkehr der Geldpolitik sehr verhalten und marktunterstützend. Hinsichtlich der anderen Notenbanken, insbesondere in USA und UK, wurde wieder eine stärkere Straffung eingepreist.

 Im Zusammenspiel mit weiterhin festen Konjunkturdaten und deutlich abnehmender Risikoaversion konnten die Aktienmärkte erneut zulegen. Der deutsche Aktienindex (DAX) gewann im Monatsverlauf ca. 3,1% und der EuroStoxx50 ca. 2,2%. Auch der US-Aktienmarkt (S&P 500) schloss im Plus bei ca. 2,2%. Das nur graduelle Zurückdrehen der ultra-lockeren Geldpolitik der EZB führte wieder zu leicht fallenden Zinsen. Die Renditen 10-jähriger Bundesanleihen gingen dementsprechend im Monatsverlauf um ca. 0,10% zurück auf ca. 0,36%. Durch die restriktiver werdende Notenbankpolitik in den USA stieg hier die Rendite der 10-jährigen Staatsanleihen um ca. 0,05% auf ca. 2,38%.

 Insgesamt verhält sich die EZB weiterhin sehr (eher zu) vorsichtig in Bezug auf eine Umkehr ihrer Politik und verweist aufgrund der noch zu schwachen Inflation darauf, sich alle Optionen offen zu lassen.

 Die Risikoprämien bei Euro-Peripherie- und Unternehmensanleihen bleiben sehr gut unterstützt. Schwellenländeranleihen in lokaler Währung entwickelten sich aufgrund der Euro-Stärke schwächer.

 Im Währungsbereich weitete der Euro gegenüber dem US-Dollar seine Korrektur aus, bedingt durch die anhaltend zögerliche EZB-Haltung im Verhältnis zu anderen Notenbanken. Der US-Dollar gewann ca. 1,5% gegen die Gemeinschaftswährung.

 

 
 
 
 
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